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Cyber Resilience Act

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Der Cyber Resilience Act als Gradmesser für moderne Softwareentwicklung
Vortrag

Der Cyber Resilience Act als Gradmesser für moderne Softwareentwicklung

2. Juli 2026
Der Cyber Resilience Act (CRA) wird oft als weiteres regulatorisches Pflichtprogramm wahrgenommen. In der Praxis wirkt er jedoch wie ein Gradmesser: Er legt schonungslos offen, wie reif oder rückständig Softwareentwicklungsprozesse in Unternehmen tatsächlich sind. Im Fokus steht die Frage, ob Organisation, Architektur und Prozesse überhaupt in der Lage sind, sichere Software über Jahre hinweg verlässlich zu liefern. Der Vortrag zeigt, warum der CRA weniger neue technische Anforderungen einführt, sondern bestehende Defizite sichtbar macht. Fehlende Security-by-Design-Prinzipien, unklare Verantwortlichkeiten, manuelle Release-Prozesse, fehlende Transparenz über Abhängigkeiten oder eine Update-Strategie, die auf Hoffnung basiert, werden unter regulatorischem Druck schnell zum Geschäftsrisiko. Anhand typischer Entwicklungsrealitäten wird erläutert, wie sich CRA-Anforderungen konkret auf Architekturentscheidungen, CI/CD-Pipelines, Toolchains und die Zusammenarbeit zwischen Entwicklung, Produktmanagement und Organisation auswirken. Der Talk richtet sich an Entwickler, Tech Leads und Engineering-Verantwortliche, die verstehen wollen, warum der CRA kein juristisches Detailproblem ist, sondern ein strukturelles Signal dafür, ob moderne Softwareentwicklung im Unternehmen wirklich angekommen ist.
CRA als Reifegradtest für Softwareentwicklung
Artikel

CRA als Reifegradtest für Softwareentwicklung

24. Juni 2026
Der Cyber Resilience Act wirkt auf den ersten Blick wie ein Thema für Compliance und Regulierung. In unserem Artikel in der dotnetpro 3/26 zeigen wir aber, warum der CRA kein reines Compliance-Thema ist, sondern ein ehrlicher Reifegradtest für Softwareentwicklung und Produktverantwortung. Spannend wird der CRA dort, wo Teams nicht mehr nur über gute Praxis sprechen, sondern sie im Alltag belastbar zeigen müssen. Es geht nicht zuerst um neue juristische Begriffe, sondern um sehr praktische Fragen: Wie tragfähig sind Architekturentscheidungen, wie sauber funktionieren Updates, wie gut kennt man die eigenen Abhängigkeiten und wie verlässlich wird mit Schwachstellen umgegangen? Genau deshalb lesen wir den CRA weniger als reinen Regeltext und mehr als Spiegel für die eigene Entwicklungsrealität. Wenn du die Diskussion dazu intern anstoßen willst, findest du im Artikel eine kompakte Grundlage.